Kinderträume für Generationen: „Die kleine Raupe Nimmersatt“

Ich habe die Geschichte der „Raupe Nimmersatt“ erst als Erwachsene kennengelernt. Dafür habe ich mir umso intensivere Gedanken über die Gründe für ihre Beliebtheit gemacht. Als Kind hätte ich wahrscheinlich einfach die Bilder schön gefunden.Was hat dieses Kinderbuch also an sich, das derart faszinierend auf seine kleinen und großen Leser … Weiterlesen…

Das Verschwinden eines Reisenden – Ransmayrs „Die Schrecken des Eises und der Finsternis“

Ich bin kein Freund des Winters; wenn es bei uns anfängt zu schneien oder zu frieren, verzweifle ich jedes Mal an meinem Unwillen der Kälte gegenüber. Trotzdem fasziniert mich der Gedanke an unsere Pole, wahrscheinlich, weil sie mir beispiellos extrem erscheinen. Stell dir vor, du stehst inmitten einer weißen, grell … Weiterlesen…

Die Regeln der Interaktion – Garfinkels „Das Alltagswissen über soziale und innerhalb sozialer Strukturen“

„The big bang theory“ hat, wie mir scheint, in den letzten beiden Jahren ein wenig an Popularität eingebüßt, seitdem „Dr. Dr. Sheldon Lee Cooper“ dank seines Mitbewohners Leonard und seiner „Freundin“ (sind sie jetzt eigentlich „richtig“ zusammen?) Amy sozialisiert worden ist. Zumindest habe ich 2012 wesentlich mehr Leute darüber reden … Weiterlesen…

“Alles ist tot” – Dostojewskis “Die Sanfte”

Eigentlich war ich bisher kaum firm mit den Werken russischer Schriftsteller, bis ein impressionistisch wirkendes Einbandbild des Anaconda-Verlages mich angesprochen hat, metaphorisch gesprochen. Auf ihm war in pastellfarbenen Rosatönen die Rückansicht einer eleganten, sitzenden Frau abgebildet, die schön zu sein schien, jung, unschuldig, in jedem Fall ideel. Ohne große Erwartungen … Weiterlesen…